Firmenprofil

23Der Großtagebau Kamsdorf befindet sich im nordöstlichen Teil des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt zwischen den Ortschaften Könitz, Goßwitz/Bucha und Kamsdorf.

Durch selektive Gewinnung erfolgt der Abbau von Dolomit, Kalkstein, Grauwacke und Tonschiefer.

Der Großtagebau Kamsdorf geht aus einem traditionellen Bergbau hervor. Schon im Mittelalter wurden Kupfer-, Silber- und Kobalterze abgebaut. In Verbindung mit dem späteren Eisenerzbergbau errichtete im Jahre 1872 die Eisenwerksgesellschaft Maximilianshütte ein Hochofenwerk in Unterwellenborn. Die damit eingeleitete montanwirtschaftliche Entwicklung erreichte letztendlich mit dem Aufschluß und der Inbetriebnahme des Großtagebaues Kamsdorf im Jahr 1963 ihren Höhepunkt.

2Die Stillegung von Hochofenbetrieben und Einführung von Importerzen führte schon ab 1968 zu einem empfindlichen Rückgang der Abnahme von Hochofenkalken. Umfangreiche Bemühungen, dem Kamsdorfer Kalk neue Absatzmärkte zu erschließen, brachten greifbare Ergebnisse auf den Gebieten Magnesium-Düngekalk für die Land- und Forstwirtschaft und Gesteinsbaustoffe für Strassen- und Wegebau. Bereits ab 1980 brachten diese Produkte den überwiegenden Anteil am Verkaufserlös und nach der Stillegung der Hochöfen in Unterwellenborn ist der Großtagebau Kamsdorf ausschließlich in diesen Geschäftsbereichen tätig.
 

Das Fundament für eine gesicherte Zukunft bildete im Mai 1993 der Zusammenschluß mit der Wayss & Freytag Gruppe, einem der größten deutschen Bauunternehmen.

Der Großtagebau Kamsdorf wurde als erster deutscher Steine-Erden-Betrieb nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Durch das Qualitätsmanagmentsystem bietet der Betrieb eine wirksame Organisationsstruktur, Verfahren bzw. Arbeitsabläufe und die erforderlichen Mittel, die zum optimalen Erfüllen von Qualitätsanforderungen notwendig sind.

Wiederholte Überwachungsaudits bescheinigen dem Unternehmen die Wirksamkeit des Qualitätsmanagmentsystems.